Das heutige Erscheinungsbild von Darmstadt ist wesentlich geprägt durch die Brandnacht vom 11. September 1944 (auf den 12. September),
bei der die bis dahin existierende Innenstadt Darmstadts vollständig,
ausgenommen die „Krone”,
zerstört wurde.
Beim anschließenden Wiederaufbau Darmstadts nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde der alte Stadtkern von Darmstadt nicht rekonstruiert.
Auf diesem Gelände steht heute u.a. die Stadtbibliothek Darmstadts.
Umgeben ist Darmstadt von den Höhenzügen des Odenwaldes und des Taunus.
Im Norden ist von Darmstadt aus die Silhouette Frankfurts zu sehen.
Das Wahrzeichen Darmstadts ist der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe,
der stilisiert immer wieder in Prospekten und Briefköpfen zu finden ist.
Darmstadts Literaten
Hervorgebracht hat Darmstadt die Literaten Georg Büchner (1813 bis 1837) und
Ernst Elias Niebergall (1815 bis 1843),
der die Dialekt-Komödie „Datterich” geschrieben hat.
Vor der Darmstädter Stadtbibliothek steht der „Datterich-Brunnen” mit den Hauptcharakteren dieser Komödie,
der ursprünglich mit einer Wasserspirale ausgestattet auf dem Luisenplatz stand.
Auch der Schriftsteller und erste deutsche Professor für Experimentalphysik Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799) stammt aus Darmstadt.
Er wurde u.a. bekannt durch die Aphorismen in den sogenannten Sudelbüchern:
Debitum naturae reddere heißt auf lateinisch gemeiniglich sterben. O es könnte noch mehr heißen! Viele Schwachheiten die wir begehen sind Schulden, die wir der Natur bezahlen.
A 61, Sudelbuch A, Georg Christoph Lichtenberg, 1765-1770
Darmstadtium
Das 110. chemische Element wurde zu Ehren der Darmstädter Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) „Darmstadtium” genannt.
Das Symbol für Darmstadtium ist „Ds”.
Darmstadt ist damit die einzige deutsche Stadt,
nach der ein Element des Periodensystems benannt ist.