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Heilpraktiker Darmstadt
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Gicht

Die „Gicht”, auf deutsch auch „Zipperlein”, galt früher als Krankheit der Reichen, da sie üblicherweise zusammen mit übermäßigem Fleischverzehr, regelmäßigem Alkoholkonsum, wenig Bewegung und geistiger Arbeit auftritt. Schon 1683 verfaßte der englische Arzt Thomas Sydenham (1624 bis 1689) die erste Beschreibung der Gicht, an der er auch selbst litt.

Die Gicht geht mit einer hohen Konzentration von Harnsäure, die ein Abbauprodukt der sogenannten Purine ist, im Blut einher. Purine werden im Körper selbst aufgebaut und auch mit der Nahrung zugeführt. Die Purine werden im Körper auch wieder zu Harnsäure abgebaut und anschließend durch die Niere mit dem Harn ausgeschieden.

Ist der Harnsäurespiegel im Blut über längere Zeit erhöht, kristallisiert die Harnsäure aus, die sich dann in den Gelenken und Nieren (Gichtniere) ablagert und schmerzhafte Gichtanfälle erzeugt. Ein Gichtanfall führt zu Entzündung eines Gelenks, wobei häufig das Großzehengrundgelenk (Podagra), das Sprunggelenk, das Fingergelenk, das Handgelenk (Chiragra), das Kniegelenk (Gonagra) oder das Schultergelenk betroffen ist. Langfristig sind Bewegungseinschränkungen und Gelenkversteifungen die Folge der unbehandelten Gicht.

Als Heilpraktiker-Behandlung bieten sich bei der Gicht zusätzlich zur Ernährungsumstellung mit mehr Bewegung beispielsweise Moxibustion, Schröpfen oder auch andere manuelle Therapien an.


Letzte Änderung der Heilpraktiker-Darmstadt-Seite: 11.6.2010
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Der eine glaubt, er dürfe alles essen;
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(Röm 14,2)