Das japanische „Ki” heißt auf chinesisch „Qi”. „Ki” bzw. „Qi” heißt übersetzt in etwa: „Lebensenergie”, „Lebensfluß” oder „Energiefluß”. Oft wird „Ki” einfach nur als „Energie” übersetzt, und die Beeinflussung von Ki z.B. durch „Qi Gong” wird „Energiearbeit” genannt. Physikalisch genauer ist aber die Bezeichnung „Information” als Übersetzung von „Ki”.
Diese Information „Ki” fließt in Leitbahnen durch den Körper. Wenn das Ki gleichmäßig durch die Leitbahnen, die auch Meridiane genannt werden, fließt, dann ist der Mensch gesund. Ein Heilpraktiker, der „Ki” behandelt, erstrebt daher den ungestörten Fluß von „Ki” durch die Leitbahnen.
Qi wird durch den Geist, auf japanisch „Shin” (chinesisch „Shen”), gelenkt. Im „Kiko”, auf chinesisch „Qi Gong”, der Ki-Übung benutzt daher der Mensch seinen Geist, um die Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern. Shin ist entsprechend der Unterschied zwischen Mensch und Tier, d.h. nur der Mensch hat Shin.
„Wenn also Qi und Shen gesund und heil sind, kann der Mensch von keinem krankheitsauslösenden Faktor befallen werden, auch dann nicht, wenn die Zyklen der Natur zu Zerstörungen führen und Seuchen drohen.”Neijing Suwen, 73. Kap., ca. 2. oder 1. Jahrhundert v.Chr.
Qi Bo erwiderte: "Diese Unsterblichen sammelten ihre mentalen Energien in einem Punkt, läuterten sie und brachten ihren Körper in Einklang mit der Umwelt. Deswegen wiesen sie nicht die normalen Anzeichen des Alters auf und konnten die Grenzen, die die Biologie dem Leben setzt, überschreiten."Neijing Suwen, 1. Kap., ca. 2. oder 1. Jahrhundert v.Chr.