Die klassischen Hauptlaster oder auch schlechten Charaktereigenschaften sind auch unter der Bezeichung „Todsünden” bekannt. In dem Wort „Todsünde” steckt auch die alte Weisheit, daß die Laster nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch körperlich ernste Folgen haben.
Nachfolgend habe ich die Hauptlaster in meiner eigenen Reihenfolge aufgelistet. Jedes dieser Laster nagt an der Gesundheit, d.h. Laster sind Sünden, die zum Tod führen, und damit Todsünden.
Genauso schädlich sind aber auch die „Vana Gloria” (Ruhmsucht) oder die „Avaritia” (Geiz, Habgier, Habsucht), wenn sie das eigene Verhalten und damit das eigenen Leben beherrschen.
Sie achten für Wollust das zeitliche Wohlleben, sie sind Schandflecken und Laster, prangen von euren Almosen, prassen mit dem Euren, haben Augen voll Ehebruchs, lassen sich die Sünde nicht wehren, locken an sich die leichtfertigen Seelen, haben ein Herz, durchtrieben mit Geiz, verfluchte Leute.(2. Pe 2,13-14)
Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit.(Eph 4,31)
Habt ihr aber bittern Neid und Streit in eurem Herzen,(Jak 3,14)
so rühmt euch nicht und lügt nicht der Wahrheit zuwider.
Er aber wurde unmutig über das Wort und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter.(Mk 10,22)
Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht.(Lk 8,14)
Faulheit macht schläfrig, und ein Lässiger wird Hunger leiden.(Spr 19,15)
Das Gegenteil der Superbia ist „Demut”. Demut ist ungebräuchlich geworden, da auch der negative Klang des Hochmutes verschwunden ist. Verbunden mit dem Hochmut ist ein überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Menschen.
Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.(Spr 16,18)
Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind:(Gal 5,19-23)Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.
Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht aber des Geistes istLiebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit;
gegen all dies ist das Gesetz nicht.