Moxibustion - zu deutsch Abbrennen von Moxa-Kraut an Akupunkturpunkten auf der Haut, um Wärme oder Hitze für eine therapeutische Anwendung zu erzeugen.
Die Moxibustion behandelt sowohl Leere- als auch Fülle-Zustände. Moxibustion ist daher genauso wie Akupunktur für das gesamte Spektrum der Lebensfunktionsstörungen (Qi-Störungen) anwendbar.
Moxibustion leitet sich vom japanischen 艾 „Mogusa” ab
und ist vermutlich sogar ein noch älteres Verfahren als die Akupunktur.
Das japanische Wort für Moxibustion ist 灸 „Kyū”.
Bei der Moxibustion wird getrocknetes Moxa-Kraut (Artemisia vulgaris) auf oder in der Nähe der Haut abgebrannt, um Wärme oder Hitze und daraus eine therapeutische Wirkung zu erzeugen. Die Moxibustion behandelt damit sowohl Leere- als auch Fülle-Zustände, d.h. Moxibustion ist genauso wie Akupunktur für das gesamte Spektrum der Lebensfunktionsstörungen (Qi-Störungen) anwendbar. Moxibustion wird daher häufig zusammen mit Akupunktur abgewendet.
Je nach Stärke des
Leere- bzw. Fülle-Zustandes werden ein oder mehrere Moxa-Kegel hintereinander auf einem Punkt abgebrannt.
Der Patient spürt während der Moxibustion den Anfang von Wärmeentwicklung bei
Leere-Zuständen bzw. den Anfang von Hitzeentwicklung bei Fülle-Zuständen.
Kann auch jemand ein Feuer unterm Gewand tragen, ohne daß seine Kleider brennen?(Spr 6,27)