Hinter dem Begriff „Quantenheilung” steht das Streben nach dem „reinen Dasein”.
„Reines Dasein” ist „Nicht-Tun”,
wobei Heilung ein Nebeneffekt dieses Nichttuns ist.
Ich übe Quantenheilung in der von Frank Kinslow entwickelten Variante Quantum Entrainment® aus.
Quantenheilung gehört zur fünften Ebene des vertikalen Heilsystems.
Durch den Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist,(Heb 11,3)
sodaß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.
Zusätzlich zu diesem „Daseinsgefühl” wird die Aufmerksamkeit noch auf zwei weitere Punkte gelenkt, wie z.B. die rechte und die linke Hand, so daß daraus eine 3-Punkt-Methode (Triangulation) wird, bei der der Verstand drei Sachen gleichzeitig bewußt macht (Dreieinigkeit = lat. trinitas).
Dieser Zustand kann nicht getan werden, weil der Verstand mit mehr als zwei bewußten Tätigkeiten zur gleichen Zeit überfordert ist. Damit entsteht „Nicht-Tun”.
Die Grundannahme der Quantenheilung ist, daß das „reine Dasein” zeitlos und überall ist, wodurch es auch einen umfassenden Überblick (jap. „Gairon”) hat. Aus dem reinen Dasein entspringt eine unendliche Serie von Gedanken, die durch ihre Aufeinanderfolge „Zeit” erschafft. Die Zusammenfassung dafür, daß der Verstand aus dem Sein entspringt lautet:
„Cogito ergo sum!”(René Descartes, 1641)
Wobei dieser bekannte Satz eigentlich eine Umkehrung des tatsächlichen Sachverhaltes ist, der lautet:
„Sum ergo cogito!” („Ich bin, also denke ich!”).
Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte,(1. Mose 2,2)
und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
Ruhe entsteht ganz von alleine durch „Nicht-Tun” und „Nicht-Denken”.
Dao erzeugt Eins.(Laotse: Daodejing 42)
Eins erzeugt Zwei.
...
Erstens das Beobachten:
In der Quantenphysik wird angenommen,
daß das Beobachten allein,
ohne etwas zu tun,
schon einen Einfluß auf den beobachteten Zustand hat.
Die Wirkung des „Nicht-Tuns” und „Nicht-Denkens” der Quantenheilung wird dann durch die dabei verbleibende Beobachtung erklärt,
die die Quantenphysik als beeinflußend erkennt.
Zweitens der Zeitgeist:
Bezeichnungen mit „Quanten” spiegeln den aktuellen Zeitgeist wider,
der u.a. durch die Quantenphysik geprägt ist.
Vor 300 Jahren hatte die Wissenschaft sich gerade mit Magnetismus beschäftigt,
und so nannte man diese Methoden damals „Heilmagnetismus”.
Davor nannte man es „Geisteraustreibung”.
Da die Quantenheilung mit Gedanken und Denken (bzw. „Nicht-Denken”) arbeitet,
ist bei deren Beschreibung die Wortwahl deutlich vom Zeitgeist abhängig.
Resultate darf man bei der Quantenheilung nicht erwarten, sonst kommen keine Resultate zustande, weil Erwarten ein „Tun” ist. Daher kann man Resultate auch nicht voraussagen und auch nicht die Anzahl der notwendigen Anwendungen für ein bestimmtes Resultat.
Noch einmal zur Erinnerung:
Alles ist möglich, aber nicht alles ist wahrscheinlich.
• „Dasein” heißt auf japanisch „Sonzai”.
• „Nicht-Tun” heißt auf chinesisch „Wu Wei”.
„Ich bin der Seiende”(2. Mose 3,14)
Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr,(Offb 1,8)
der da ist und der da war und der da kommt,
der Allmächtige.