
Typisch für „Skribben” ist die rhythmische Bewegung bei der Behandlung.
Behandelt werden mit Skribben einzelne schmerzende Gelenkbereiche.
Das Skribben läßt sich deshalb leicht zu anderen
manuellen Therapien ergänzen.
Arbeitsweise des Skribben
Beim Skribben wird mit den Fingern der einen Hand die betroffene Sehne bzw. das betroffene Band gesucht und festgehalten und mit der anderen Hand das Gelenk rhythmisch bewegt.
Durch den Druck zusammen mit der Bewegung werden die Sehnen und Bänder um das Gelenk herum entspannt.
Grundannahme des Skribben
Die Grundannahme des Skribben ist,
daß die Ursache des Gelenkschmerzes in der Verkürzung der Sehnen und Bänder des Gelenkes liegt.
Eine Behandlung der Sehnen und Bänder entspannt diese und die zugehörigen Muskeln,
was wiederum den Druck auf die Gelenkflächen mindert.
Diese Druckentlastung führt dazu,
daß die Notwendigkeit für das Warnsignal
Schmerz und für die Bewegungseinschränkung,
die beide eine
Arthrose verhindern sollen,
entfällt.
Herkunft des Skribben
Das Wort „Skribben” leitet sich lautmalerisch aus der rhythmischen Behandlungsbewegung ab.
Verbreitet wird das „Skribben” von Dr. med. Klaus Karsch,
der die Behandlung verschiedener Gelenkbereiche bei einer Wanderung durch die Alpen von dort ansässigen „Knochenheilern” abgeschaut hat.
Das Skribben hat damit ähnliche Wurzeln wie die Dorn-Methode,
die ihren Ursprung auch bei einem bäuerlichen „Knochenrichter” hat.
Skribben in Darmstadt
In Darmstadt gehe ich so vor,
daß ich mit der
Dorn-Methode oder der
Popp-Therapie den Körper von den Füßen bis zum Kopf ausgleiche.
Wenn es an einzelnen Stellen notwendig ist,
ergänze ich diese Behandlungen dann durch Techniken aus dem Skribben.
Die Anwendung des Skribben erscheint mir bei verschiedenen Formen des Gelenkschmerzes oder Beweglichkeitseinschränkung sinnvoll.