Der Tennisellbogen oder Tennisarm,
im Medizinerfachchinesisch auch „Epicondylitis humeri radialis” genannt,
ist ein Schmerz im Bereich des Ellbogens.
Ursache für den Tennisellbogen ist meist eine Kombination aus
- mechanischer Überbeanspruchung durch eine monoton wiederholte Bewegung,
wie sie beispielsweise beim Tennis mit falscher Spieltechnik (Rückhand) oder Arbeit am Rechner mit der Maus vorkommt,
zusammen mit einer Fehlstellungen benachbarter Gelenke
- sowie einer emotionalen Stresslage,
die zu einer erhöhten Spannung im betroffenen Muskel führt.
Sinnbildlich kann man sich dabei die „Faust in der Hosentasche” vorstellen.
Der Tennisellbogen schmerzt etwa im Bereich des Knochenvorsprungs (=Epicondylus lateralis humeri) auf der „Außenseite” des Ellbogens.
Diese Ortsangabe unterscheidet den Tennisellbogen vom Golferellbogen,
bei dem der Schmerz gerade am gegenüberliegenden Knochenvorsprung liegt.
Vermieden werden sollte Cortison zur Behandlung des Tennisarms,
da sich in einer Studie (BMJ. 2006 Nov 4;333(7575):939. Epub 2006 Sep 29. PMID: 17012266) gezeigt hat,
daß langfristig Cortison-Injektionen sogar ungünstiger sind als „Abwarten und Schauen”.
Als Heilpraktikerbehandlung bei Tennisellbogen erscheint mir am besten ein kombiniertes Vorgehen,
bei dem sowohl mental als auch körperlich gearbeitet wird:
-
Als körperliche Therapie,
bietet sich eine manuelle Therapie,
die Schulter und Wirbelsäule miteinschließt,
an.
In Frage kommen dafür meiner Meinung nach die Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn und Popp zusammen mit einer Akupressur am betroffenen Arm.
-
Psychisch bietet sich als Heilpraktikerbehandlung m.E. die Psycho-Kinesiologie an,
um den verursachenden Stress (beispielsweise „Wut” oder „Ärger”) abzubauen.