Osteopathie Darmstadt
 Osteopathie Kujaw nahe Darmstadt Ostbahnhof
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整骨 Osteopathie Kujaw nahe Darmstadt Ostbahnhof

VWOD, Verband wissenschaftlicher Osteopathen Deutschlands e.V.
Osteopathie ist nicht einfach ein Satz bestimmter Techniken, sondern eine Philosophie im Sinne von Handlungsprinzip.

Osteopathische Medizin

Die osteopathische Medizin (so kann man die Osteopathie auch nennen) bearbeitet das Bindegewebe bzw. die Faszien.

Das alleine würde die Osteopathie aber noch nicht von anderen manuellen Methoden unterscheiden. Der Unterschied liegt in dem Vorgehen bei einem osteopathischen Behandlungsablauf, der nicht nur den schmerzenden Teil, sondern auch den ganzen Menschen untersucht und individuell behandelt.

Grundlage der Osteopathie ist die Anatomie, die auch Schädel und Bauchraum zusätzlich zum Bewegungsapparat miteinschließt.

Mein persönlicher Weg zur Osteopathie

Seit 1986 lerne ich japanische Kampfkunst, dessen Großmeister bis zu seinem beruflichen Ruhestand als 整骨医 „seikotsu-i” (japanisch für Osteopath) tätig war.

Da die japanische Kampfkunst für mich nicht nur ein Hobby sondern eine Lebensauffassung ist, kam ich dann ab 1999 bewusst auf die gesundheitlichen Aspekte der Kampfkunst. Diese Gesundheitsaspekte beinhalten die innere und äußere Haltung der Kampfkunst und das Gespür für Bewegung.

So wurde ich 2005 Heilpraktiker, um die Osteopathie beruflich ausüben zu dürfen.

Mein Behandlungsmotto

Mein ganz persönliches Behandlungsmotto lautet:

※ In einer Therapie lernt der Mensch Gesundheit.



facere docet philosophia non dicere
Handeln lehrt die Philosophie, nicht reden.
Lucius Annaeus Seneca: epistulae morales ad Lucilium XX, 2, ca. 62-64 n. Chr.




Einige Details zur Osteopathie

Typisch für die Osteopathie ist die Suche mit Anatomiekenntnis nach der Beschwerdeursache und
die anschließende osteopathische Behandlungsstrategie. Denn die Ursache für ein Problem liegt oft nicht da, wo das Problem liegt. Die Verbindung zwischen Ursache und Problem wird am Körper durch Tasten mit Hilfe der Landkarte der Anatomie gesucht.

Diese Vorgehensweise ist der entscheidende Unterschied zu anderen Therapien. Es sind nämlich nicht die manuellen Methoden der Osteopathie, die anders sind als in anderen Therapien. Tatsächlich findet ein reger Austausch der Methoden in beide Richtungen mit anderen Therapien statt.

So kommt es, dass jeder Osteopath seine eigenen Lieblingsmethoden anwendet, was der Osteopathiegründer Andrew Taylor Still im folgenden Zitat selbst so ausdrückt:

Die Wahl der Methoden ist eine Sache, über die jeder Anwender selbst zu entscheiden hat ...
Andrew Taylor Still: Osteopathy Research and Practice, 1910, Chapter Osteopathic Fundamentals, Variation and Adjustment of Bones

Was ist Osteopathie?

Dermatome + area-nervina Osteopathie behandelt die Faszien.
Die Faszie stellt ein, wenn nicht das größte Problem dar, das es zu lösen gilt, was den Einfluss auf Leben und Tod betrifft.
Sie umschließt jeden Muskel, jede Vene, jeden Nerv und alle Körperorgane.
Andrew Taylor Still: Philosophy of Osteopathy, 1899, Seite 164.

Anatomie

Die Faszien behandeln aber auch die meisten anderen manuellen Methoden oder Fitnessangebote. Der entscheidende Unterschied liegt in der Art und Weise des Auffindens der Problemursache. Grundlage in der Osteopathie ist die Anatomie, deren Zusammenhänge den Osteopathen in seiner Tätigkeit leiten:
Was ist Osteopathie?
...
Osteopathie bedeutet Kenntnis der Anatomie
des Kopfes, des Gesichts, des Halses, des Brustraums, des Bauchraums, des Beckens und der Gliedmaßen
sowie das Verständnis, warum Gesundheit in Fällen vollkommener Normalität aller Körperteile vorliegt.
Andrew Taylor Still: The Philosophy and Mechanical Principles of Osteopathy, 1902, Introduction, Osteopathy.

Ein weiterer Unterschied der Osteopathie zu anderen manuellen Methoden sind die Bereiche, in denen die Osteopathie Faszien bearbeitet.
Es gibt aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte drei Bereiche der Osteopathie, die zusätzlich zum Bewegungsapparat auch die Faszien des Schädels und des Bauchraumes behandeln.

Die Herkunft der Osteopathie

Der Gründer der Osteopathie, der Amerikaner Andrew Taylor Still, hat nach eigener Angabe die Osteopathie 1855 begonnen und 1874 öffentlich gemacht.
Andrew Taylor Still hat das Wort „Osteopathie” aus zwei Wörtern, wie nachfolgend zitiert, hergeleitet:

Sie fragen sich, was Osteopathie ist;
...
Sie setzt sich aus zwei Wörtern zusammen:
osteon, bedeutet Knochen,
pathos, pathine, leiden.
Griechische Lexikographen sagen, es sei ein Eigenname für eine Wissenschaft, die auf der Kenntnis der Knochen beruht.
Statt „Knochenkrankheit” bedeutet er also in Wirklichkeit „Anwendung”.
Andrew Taylor Still: Autobiography, Kirksville, Missouri, 1897, Seite 221.

Die vier Prinzipien der Osteopathie

Die vier Prinzipien der Osteopathie ergeben sich aus den Lehren des Gründers der Osteopathie:

整骨療法

• Osteopathie entspricht dem japanischen 整骨療法 Seikotsu Ryōhō „geordnetes Skelett Medizin”.



Die Kenntnis der gesamten Reichweite der Faszie ist unerlässlich und eine der größten Hilfen für den Menschen, der nach den Ursachen der Krankheit sucht. Die Faszie und ihre Nerven verlangen seine Aufmerksamkeit, und von ihrer Beherrschung hängt viel von seinem Erfolg ab.
Andrew Taylor Still: The Philosophy and Mechanical Principles of Osteopathy, 1902, Chapter II, Some Substances of the Body, The Fascia.

Oft gestellte Fragen

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Heilpraktiker Kujaw, Darmstadt • Letzte Änderung: 20.8.2021
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